Pectus excavatum et carinatum

Trichterbrust & Kielbrust

Trichterbrust (Pectus excavatum) und Hühnerbrust oder Kielbrust (Pectus carinatum) sind die häufigsten Deformitäten der vorderen Thoraxwand. Die Trichterbrust kommt 5-mal häufiger vor als die Kielbrust. Männer sind 4-mal häufiger betroffen als Frauen. Es handelt sich meistens um kongenitale, d.h. angeborene Deformitäten, deren Ursache unklar ist. Eine familiäre Häufung wird beschrieben.

Trichterbrust (Pectus excavatum, PE)

Definition und natürliche Entwicklung

Die PE ist durch die trichterförmige Einsenkung des Brustbeins in den Brustraum gekennzeichnet (Abb.). Als Ursache wird das abnormale Wachstum des Rippenknorpels vermutet. Die Inzidenz der PE, d.h. die Anzahl der neu auftretenden PE, liegt bei etwa 1:300 Geburten. Meistens ist die PE bereits bei der Geburt erkennbar und entwickelt sich insbesondere im Rahmen der Pubertät markant. Die PE korrigiert sich praktisch nie von alleine aus. Unbehandelt kommt es in den meisten Fällen zu einer deutlichen Befundzunahme mit möglichen kardiopulmonalen und psychologischen Auswirkungen für den Patienten. In bis zu 20 % der Fälle ist die PE mit einer Skoliose (eine seitliche Verkrümmung der Wirbelsäule), einer Bindegewebserkrankung oder einem Herzleiden assoziiert.

Klinik

Die häufigsten Symptome gegliedert nach ihrer Häufigkeit sind eine verminderte Leistungsfähigkeit, Thoraxschmerzen, Kurzatmigkeit, Asthma und eine erhöhte Infektrate der oberen Luftwege. Bedingt können diese Symptome sein durch die Kompression und Verdrängung von Herz u./o. Lunge durch den Trichter (Abb.) und entwickeln sich meist erst bei sportlicher Belastung. Die meisten PE-Patienten weisen einen schlanken Körperbau auf, eine thorakale Kyphose (verstärkte Krümmung der Brustwirbelsäule, «runder Buckel») und Haltungsanomalien (Asymmetrien). Häufig entwickelt sich die PE zu einem psychisch belastenden Problem, das bis zur sozialen Isolation führen kann.

Zusatzuntersuchungen

Um die Trichtertiefe und die Asymmetrie der PE zu erfassen, wird eine einfache Fotodokumentation durchgeführt. Bestrahlende Röntgenaufnahmen sind nur zur weiteren Abklärung einer Skoliose erforderlich. Im Falle einer Operation sind eine nicht bestrahlende Magnetresonanztomographie des Brustkorbes (Bestimmung der Befundausprägung mit Berechnung des Haller-Index und Ausschluss weiterer Pathologien) und eine Lungenfunktionsprüfung erforderlich. Bei Verdacht auf Morbus Marfan (seltene Krankheit des Bindegewebes, gekennzeichnet insbesondere mit überdehnbaren Gelenken und Ausweitungen der Gefässe) oder eine andere Herzanomalie (z.B. Vorfall der Mitralklappe in den linken Vorhof aufgrund der Herzkompression durch den Trichter) ist ein Ultraschall des Herzens zu veranlassen.

Therapie

Die Indikation zur Behandlung der PE ist abhängig von der Befund- und Symptomausprägung, dem Leidensdruck, dem Alter des Patienten und ggf. den assoziierten Fehlbildungen. Die Behandlungsoptionen sind konservativ mit der Saugglocke nach Klobe (Abb.), chirurgisch minimal-invasiv mit der Technik gemäss Donald Nuss (MIRPE: minimally invasive repair of PE) oder offen (modifizierte Ravitch-Methode). Eine therapiebegleitende Physiotherapie zur Kräftigung der Rücken- und Schultergürtelmuskulatur mit Haltungs- und Atemübungen ist grundsätzlich indiziert:

Saugglockenbehandlung nach Klobe

Prinzip ist, das Brustbein durch die Saugglocke/Vakuumpumpe anzuheben. Durch die regelmässige Anwendung der Saugglocke (anfänglich mindestens 2 x täglich jeweils 30 min pro Tag bis zu mehreren Stunden täglich) kann die Trichterbrust auskorrigiert werden. Die Behandlungsdauer ist abhängig von Trichtertiefe, Trichterform, Patientenalter (je älter der Patient, desto geringer die Brustwandelastizität) und Motivation, die Behandlung regelmässig durchzuführen. Komplikationen der Saugglockenbehandlung sind Hautrötung/Hämatom und sehr selten auftretende Parästhesien (Missempfindungen) um das Brustbein mit Ausstrahlung in den Rücken oder Arme. Meistens ist die Saugglocke die Ersttherapie bei PE, es sei denn, der Patient wünscht eine Operation. Kontraindikation (wann sollte die Saugglocke nicht angewendet werden) sind Anomalien der Gefässe bzw. Blutungsneigungen sowie bestimmte Knochenerkrankungen (z.B. Osteogenesis imperfecta). Vor Beginn der Behandlung ist ein Herzultraschall erforderlich. Die klinischen Nachkontrollen erfolgen alle 3 Monate in unserer Sprechstunde mit Bestimmung der Trichtertiefe und des erforderlichen Korrekturdruckes. Die Saugglocke kann im Liegen und oder im Stehen appliziert werden. Die Anschaffungskosten für eine Saugglocke, welche in verschiedenen Grössen existiert, belaufen sich auf etwa 750 CHF und werden von den Krankenkassen meistens nicht übernommen.

Minimal-invasives Korrekturverfahren nach Nuss

Diese Operationstechnik wurde 1987 in den USA entwickelt und ist mittlerweile weltweit der chirurgische Goldstandard für die Korrektur der Trichterbrust geworden, d.h. diese Technik wird in allen grösseren Kliniken angeboten. Die Operation erfolgt in Vollnarkose. Über zwei kleine Hautschnitte (2-4 cm) am seitlichen Brustkorb wird ein Stahlbügel unter Sicht hinter das Brustbein eingeführt. Der Bügel wird vor Einführen in die gewünschte Korrekturform gebogen und meistens 3 Jahre im Thorax belassen. Die Entfernung erfolgt in einer zweiten Operation in Vollnarkose. Die Operation für die Einlage des Bügels dauert etwa 45-60 Minuten. Bei steifer Brustwand können zur besseren Druckverteilung mehrere Bügel erforderlich sein. Die Spitalaufenthaltsdauer beträgt bei der Bügelimplantation etwa 5 Tage und weniger als 1 Tag bei der Entfernung. Sportliche Aktivitäten können nach 3 Monaten wieder aufgenommen werden. Mögliche Komplikationen während der Operation sind die Verletzung von Herz/Herzbeutel oder Lunge und nach der Operation ein Pneumothorax (Luftansammlung zwischen Lunge und Brustkorb), der jedoch sehr selten drainiert werden muss, das Verrutschen des Bügels (in weniger als 50 % der Fälle ist eine erneute Platzierung des Bügels notwendig), Wundinfekt/-allergie. Indiziert ist die MIRPE u.a. bei einem Haller-Index > 3.25, einer Herz-/Lungenkompression, einer pathologischen Lungen- und/oder Herzfunktion mit entsprechenden Symptomen wie z.B. Kurzatmigkeit, Ausdauerminderung, Belastungsintoleranz, Brustschmerzen), einer Befundzunahme während der Pubertät, Anomalien am Herzen (z.B. Vorfall der Mitralklappe) oder einer deutlichen psychischen Belastung.

Offene Korrekturtechniken nach Ravitch

Diese Operationstechnik bedarf eines langen Hautschnittes zwischen den Brustwarzen zur Rekonstruktion der vorderen Thoraxwand und ist insbesondere bei kombinierten Deformitäten (Trichter- und Kielbrust) indiziert.

Kielbrust (Pectus carinatum, PC)

Nach der PE ist die PC die zweithäufigste angeborene Deformität der vorderen Thoraxwand. Sie ist durch eine kielförmige Vorwölbung des Brustbeines gekennzeichnet. Ihre Inzidenz liegt bei etwa 0.6 %. Die PC ist bei Geburt eher selten sichtbar und entwickelt erst mit Beginn der Pubertät. Eine Assoziation mit gehäuften Atemwegsinfektionen, einer erhöhten Asthmainzidenz und Skoliose ist beschrieben.

Klinik

Teilweise klagt der Patient über Schmerzen im Bereich der Vorwölbung, insbesondere beim Schlafen auf dem Bauch, was gar unmöglich wird. Die PC kann aber insbesondere zu einem psychisch belastenden ästhetischen Problem werden.

Zusatzuntersuchungen

Es werden konventionelle Fotographien des Thorax durchgeführt. Eine Magnetresonanztomographie des Thorax ist lediglich im Falle einer chirurgischen Korrektur indiziert.

Therapie

Die Behandlung kann konservativ mittels externer Kompression (konventionelle Kompressionsorthese, die durch einen niedergelassenen Orthopädietechniker massgerecht angefertigt wird oder das dynamische Kompressionssystem DKS oder FMF nach Fraire Martinez-Ferro, welches ebenfalls massgerecht in Argentinien bestellt werden muss oder chirurgisch minimalinvasiv (Technik nach Abramson) oder offen (Technik nach Ravitch) erfolgen:

DKS/FMF

Das DKS wird gemäss den Massen der Deformität und des Thorax angefertigt. Dank eines digitalen Messgerätes werden Korrektur- (erforderliche Druck, um die PC vollständig zu korrigieren) und Therapiedruck (Druck während der täglichen Applikation) bestimmt. Diese Drücke sind präzise veränderbar. Druckstellen auf der Haut durch zu hohe Drücke werden so vermieden. Das DKS ist täglich zwischen 8 – 12 Stunden zu applizieren, kann aber auch nachts getragen werden. Der Korrekturdruck gibt Auskunft über Therapiedauer, die im Durchschnitt mindestens 6-9 Monate beträgt. Die klinischen Verlaufskontrollen erfolgen anfänglich alle 4 Wochen, dann alle 3 Monate. Das DKS ist in jedem Alter effizient. Verglichen mit herkömmlichen Kompressionsorthesen erlaubt das DKS einen höheren Tragekomfort aufgrund des digital regulierbaren Drucks. Aufgrund seiner mehrteiligen Leichtbauweise lässt sich das DKS an den wachsenden Thoraxumfang bis zu einem bestimmten Masse anpassen. Die Kosten für das DKS belaufen sich auf etwa 3000 CHF und werden bisher bis zum abgeschlossenen 20. Lebensjahr durch die IV übernommen.

Abramson Technik

Analog zur Nuss Technik wird in Vollnarkose ein an die gewünschte Thoraxwandform vorgeformter Metall- oder Titaniumbügel vor das Brustbein eingebracht. Der Bügel verbleibt 1 Jahr und wird in einer Zweitoperation wieder entfernt. Der Eingriff sollte erst nach abgeschlossenem Knochenwachstum durchgeführt werden. Operations- und Spitalaufenthaltsdauer sind vergleichbar mit der der Nuss Technik.

Ravitch Technik

Beratung durch Dr. med. Sergio Sesia

Eine ausführliche Beratung zur besten Behandlung Ihrer Thoraxwanddeformität erfolgt bei Dr. med. Sergio Sesia in der Spezialsprechstunde für Thoraxwanddeformitäten in der KTK Kindertagesklinik Liestal (BL). Sollte eine Operation erforderlich werden, würde diese durch Dr. Sesia am Inselspital in Bern durchgeführt werden.

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